„Digitale Lebenssimulationen“ ist ein Erfahrungslernmodell, bei dem erwachsene Lernende in einer simulierten, sicheren Umgebung durch realistische, alltägliche digitale Szenarien geführt werden – wie zum Beispiel die Buchung eines Arzttermins, das Versenden einer E-Mail oder das Ausfüllen eines Online-Formulars. Die Praxis legt den Schwerpunkt auf „Lernen durch Handeln“ und ist besonders wirkungsvoll für Erwachsene mit geringer Qualifikation oder geringem Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Umgebungen. Sie trägt direkt zu den Zielen der Erwachsenenbildung bei, indem sie eine lernerzentrierte, nicht-formale Methode zum Aufbau grundlegender digitaler Kompetenzen bietet und gleichzeitig die Selbstständigkeit und die Bürgerbeteiligung fördert.


